Schlafdiagnostik & Therapie in Oldenburg in Holstein
In unserem Schlaflabor in Ostholstein diagnostizieren und behandeln wir Schlafapnoe und Schlafstörungen mit modernster Technik. Polysomnographie im Schlaflabor (PSG), ambulante Polygraphie und CPAP-Therapie — alles unter einem Dach. Rufen Sie uns an und vereinbaren Sie Ihren Termin.
Ein Schlaflabor ist eine spezialisierte medizinische Einrichtung, in der Patienten eine Nacht verbringen und während des Schlafs umfassend überwacht werden. Modernste Messtechnik zeichnet alle relevanten Körperfunktionen auf — für eine präzise Diagnose.
In unserem Schlaflabor in Oldenburg in Holstein bieten wir sowohl die Polysomnographie im Schlaflabor (PSG) als auch die ambulante Polygraphie an. So finden wir die optimale Lösung für Ihre Situation.
Schlafapnoe, Schnarchen, Tagesmüdigkeit, Durchschlafstörungen — wir klären die Ursache und entwickeln einen individuellen Therapieplan.
Eine Nacht im Schlaflabor ist einfacher als gedacht. Unser Team begleitet Sie von der Ankunft bis zur Auswertung — persönlich und professionell.
Sie kommen abends in unsere Praxis in Oldenburg. Unser Team empfängt Sie herzlich, erklärt den Ablauf und bereitet Sie auf die Untersuchungsnacht vor.
Wir befestigen sanft Messelektroden und -sensoren. Diese zeichnen Atemfluss, Sauerstoffsättigung, Herzrhythmus, Gehirnströme und Körperlage auf — Sie schlafen ganz normal.
Unsere Fachärzte werten die Ergebnisse sorgfältig aus. Sie erhalten eine klare Diagnose und einen individuell auf Sie abgestimmten Therapieplan.
Von der Abklärung Ihrer Beschwerden bis zur passenden Behandlung — hier finden Sie einen Überblick über unser Leistungsspektrum. Tippen Sie auf einen Punkt für Details.
Unter Insomnie versteht man einen gestörten Schlaf mit Ein- und/oder Durchschlafstörungen, die dazu führen, dass Sie sich morgens nicht ausgeschlafen fühlen — obwohl ausreichend Zeit zum Schlafen bestand.
Was kann die Ursache sein?
Wir gehen der individuellen Ursache auf den Grund und erarbeiten gemeinsam mit Ihnen einen passenden Behandlungsplan.
Wie entsteht die obstruktive Schlafapnoe?
Eine Engstelle im Rachenraum sorgt dafür, dass während des Schlafs nicht mehr ausreichend (Hypopnoe) oder gar keine Luft mehr (Apnoe) in die Lunge gelangt. Der Sauerstoffgehalt im Blut sinkt, bis eine unbewusste Weckreaktion die Atmung wieder in Gang bringt. Diese Weckreaktionen bemerken die meisten Betroffenen selbst nicht — sie stören aber den Schlaf erheblich und führen zu Tagesmüdigkeit bis hin zum Sekundenschlaf. Wie stark sich das bemerkbar macht, ist von Person zu Person unterschiedlich.
Welche Symptome können außerdem auftreten?
Wie läuft die Diagnose ab?
Zunächst führen wir eine nächtliche Messung mit einem mobilen Schlafgerät durch, das Sie mit nach Hause nehmen (Polygraphie). Zeigt der Befund Auffälligkeiten, empfehlen wir eine weiterführende Untersuchung bei uns im Schlaflabor.
Welche Folgen kann eine unbehandelte Schlafapnoe haben?
Die wiederholten Sauerstoffabfälle und Weckreaktionen bedeuten für den Körper eine dauerhafte Stressbelastung. Langfristig steigt dadurch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herzinfarkt und Schlaganfall. Wie ausgeprägt der Befund ist, zeigt sich an der Anzahl der Atemaussetzer pro Stunde Schlaf.
Wie unterscheidet sie sich von der obstruktiven Form?
Bei der zentralen Schlafapnoe liegt keine mechanische Verengung der Atemwege vor. Stattdessen sendet das Atemzentrum im Gehirn zeitweise kein ausreichendes Signal an die Atemmuskulatur, sodass die Atmung kurzzeitig aussetzt.
Die Narkolepsie ist eine neurologische Erkrankung, bei der die Steuerung von Schlaf- und Wachphasen im Gehirn gestört ist. Das gesamte Schlafbedürfnis ist deutlich erhöht.
Diagnose und Therapieeinleitung stimmen wir bei Bedarf eng mit spezialisierten Zentren ab.
Parasomnien sind ungewöhnliche Erlebnisse und Verhaltensweisen, die während des Ein- oder Durchschlafens sowie beim Aufwachen auftreten, ohne dass zwingend die Schlafqualität selbst beeinträchtigt ist.
Eine ausführliche Anamnese und bei Bedarf eine differenzierte Abklärung im Schlaflabor helfen, die passende Therapie zu finden.
Das Restless-Legs-Syndrom ist eine neurologische Erkrankung, bei der in Ruhesituationen wie Sitzen oder Liegen ein quälendes Unruhegefühl in den Beinen auftritt, das sich durch Bewegung bessert.
Je nach Ursache reicht mitunter eine gezielte Substitution aus, in anderen Fällen kommen Medikamente oder eine weiterführende neurologische Abklärung infrage — wir beraten Sie individuell.
Schlafstörungen sind weit verbreitet: Studien zufolge ist etwa ein Viertel der Erwachsenen mindestens mehrmals wöchentlich betroffen. Aktuell werden über 80 verschiedene Ursachen für gestörten Schlaf unterschieden.
Nicht jede Schlafstörung erfordert direkt eine Nacht im Schlaflabor — häufig reicht zunächst ein ausführliches Gespräch, ggf. ergänzt um eine ambulante Messung. Wir finden gemeinsam mit Ihnen die passende Diagnostik.
So läuft Ihr Aufenthalt bei uns ab:
Sollten Sie den Termin nicht wahrnehmen können, geben Sie uns bitte rechtzeitig Bescheid, damit wir ihn anderweitig vergeben können.
Um ein möglichst vollständiges Bild Ihrer Beschwerden zu erhalten, ist eine ausführliche Erhebung der Krankheitsvorgeschichte die Grundlage jeder Diagnostik.
Auf dieser Basis planen wir gemeinsam mit Ihnen die weitere Diagnostik und Therapie.
Als erster diagnostischer Schritt bei Verdacht auf nächtliche Atemaussetzer oft völlig ausreichend.
Was wird gemessen?
Worauf sollten Sie achten?
Zeigt der Befund Auffälligkeiten, empfehlen wir bei Bedarf eine weiterführende Untersuchung in unserem Schlaflabor.
Die CPAP-Therapie (Continuous Positive Airway Pressure) ist die am längsten etablierte und am besten untersuchte Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe — sie gilt als Goldstandard.
Wie wirkt sie?
Über eine Nasen- oder Mund-Nasen-Maske erzeugt ein kleines Gerät einen leichten, kontinuierlichen Überdruck in den oberen Atemwegen. Dadurch wird verhindert, dass der Rachen zusammenfällt oder die Zunge nach hinten sinkt — Schnarchen und Atemaussetzer bleiben aus.
Wir begleiten Sie bei Maskenanpassung, Ersteinstellung und den regelmäßigen Kontrollen.
Bei bestimmten anatomischen Ursachen kann ein operativer Eingriff eine sinnvolle Option sein.
Die Durchführung erfolgt nicht in unserer Praxis — wir beraten Sie ausführlich und überweisen bei Bedarf an spezialisierte HNO- oder kieferchirurgische Zentren.
Für eine hygienische und dauerhaft wirksame Therapie sollten Maske, Schlauch und Filter regelmäßig gepflegt werden.
Die genaue Vorgehensweise hängt vom jeweiligen Gerätemodell ab — wir zeigen Ihnen die für Ihr Gerät passende Handhabung und stehen bei Fragen oder Problemen gerne zur Verfügung.
Der Goldstandard der Schlafdiagnostik: eine Nacht in unserem Schlaflabor mit vollständiger Aufzeichnung aller relevanten Körperfunktionen.
So erhalten wir genaue Erkenntnisse über Schlaftiefe, Schlafverlauf und Schlafqualität — die Grundlage für eine zielgerichtete Therapie. Eine PSG empfehlen wir insbesondere, wenn eine ambulante Messung keine eindeutige Diagnose liefert oder eine komplexere Schlafstörung vermutet wird.
Bei vielen Patienten treten Atemaussetzer überwiegend in Rückenlage auf.
Wir prüfen anhand Ihrer Diagnostik, ob eine Weste für Sie geeignet ist, und verordnen die Versorgung bei Bedarf.
Schlafhygiene ist eine wichtige Ergänzung jeder Therapie — kleine Veränderungen im Alltag können viel bewirken.
Die CPAP-Therapie ist die Standardbehandlung der obstruktiven Schlafapnoe. Für Patienten, die sie nicht vertragen oder als unangenehm empfinden, kann eine Unterkieferprotrusionsschiene eine Alternative sein.
Wie wirkt die Schiene?
Die Schiene wird nachts getragen, umfasst Ober- und Unterkiefer und verlagert den Unterkiefer leicht nach vorne. Dadurch wird verhindert, dass die Halsweichteile im Schlaf zusammenfallen.
Für wen kommt sie infrage?
Ob eine Zahnschiene für Sie infrage kommt, klären wir anhand Ihrer Diagnostik. Die individuelle Anfertigung und Anpassung erfolgt anschließend bei einem schlafmedizinisch erfahrenen Zahnarzt, der Therapieerfolg wird bei Bedarf durch eine Kontrolle in unserem Schlaflabor überprüft. Die Kostenübernahme ist von Krankenkasse zu Krankenkasse unterschiedlich geregelt — wir beraten Sie gerne dazu.
Für Patienten, die eine CPAP-Maske nicht vertragen, kann ein implantierbarer Zungenschrittmacher eine Alternative zur Behandlung der obstruktiven Schlafapnoe sein.
Wie funktioniert das System?
Ein Sensor erfasst kontinuierlich Ihren Atemrhythmus im Schlaf. Über einen kleinen, implantierten Impulsgeber wird die Zungenmuskulatur sanft stimuliert, sodass die Atemwege offen bleiben. Ein- und ausgeschaltet wird das System bequem per Fernbedienung vor dem Schlafengehen.
Für wen kommt diese Therapie infrage?
Die Implantation erfolgt nicht in unserer Praxis. Wir beraten Sie zu dieser Therapieoption und überweisen Sie bei Interesse an ein spezialisiertes Zentrum.
Wichtig: Unbehandelte Schlafapnoe erhöht das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Herzrhythmusstörungen erheblich. Eine frühzeitige Diagnose kann Leben retten.
Unser Ärzteteam vereint langjährige Erfahrung in Schlafmedizin und Pneumologie — für eine präzise Diagnose und optimale Therapie.


Damit Ihre Nacht im Schlaflabor reibungslos verläuft, bringen Sie bitte folgende Dinge mit.
Tippen Sie auf einen Punkt um ihn abzuhaken
Wir freuen uns auf Sie. Bei Fragen: 04361 5553 982
Die Polysomnographie (PSG) ist der Goldstandard — sie findet stationär in unserem Schlaflabor statt und misst alle Schlafparameter inklusive Gehirnströme (EEG). Die Polygraphie ist eine vereinfachte ambulante Messung zuhause, die Atemparameter und Herzfrequenz aufzeichnet — ideal als ersten Diagnoseschritt.
Schlafapnoe sind wiederholte Atemaussetzer im Schlaf. Unbehandelt erhöht sie das Risiko für Herzinfarkt, Schlaganfall und Bluthochdruck erheblich. Ca. 25% der Erwachsenen sind betroffen — die meisten ohne es zu wissen. Eine frühzeitige Diagnose und Therapie ist wichtig.
Bei der CPAP-Therapie trägt der Patient nachts eine Atemmaske, die kontinuierlich leichten Überdruck erzeugt. Dieser hält die Atemwege offen und verhindert Atemaussetzer zuverlässig. Die meisten Patienten berichten bereits nach wenigen Nächten von deutlich besserem Schlaf und mehr Energie.
Eine Überweisung ist empfehlenswert, aber nicht zwingend erforderlich. Ideal ist eine Überweisung vom Hausarzt oder HNO-Arzt mit dem Vermerk „Schlafmedizin". Rufen Sie uns an — wir beraten Sie gerne: 04361 5553 982
Ja — sowohl die stationäre PSG als auch die ambulante Polygraphie werden bei medizinischer Indikation von allen gesetzlichen (GKV) und privaten Krankenkassen (PKV) übernommen. Sprechen Sie uns an — wir helfen bei der Klärung der Kostenübernahme.
Sie kommen ab 19:00 Uhr zu uns. Die Messung findet während Ihrer normalen Schlafzeit statt. Am nächsten Morgen können Sie in der Regel gegen 7–8 Uhr wieder nach Hause.